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Alte Kaiserstadt: Xi’an
点击新窗口打开大图Berühmt wurde die Stadt durch die Entdeckung und Ausgrabung der Terrakotta-Armee des ersten Kaisers von China. Der Chinareisende kann in der uralten Stadt noch viele Spuren der bewegten Vergangenheit entdecken. Als Expertin bei Kaffee-oder-Tee berichtet die langjährige Auslandskorrespondentin Gisela Mahlmann über die alte Kaiserstadt.
Die alte Kaiserstadt Xi'an gilt als Chinas Tor zum Westen und ist Anfangspunkt der legendären Seidenstraße. Sie gilt als die älteste und längste Handelsroute der Welt, eine 5.000 Kilometer lange Verbindung zwischen West und Ost. Schon vor rund 2.000 Jahren strömten Kaufleute und Diplomaten aus aller Welt nach Chang'an, so hieß das damalige Xi'an.

In Xi'an begann auch die Geschichte der Kaiser von China. Mehrere Dynastien herrschten von hier aus über das riesige Reich der Mitte. Heute ist Xi'an wieder eine florierende Metropole. Die Fünf-Millionen-Stadt ist ein expandierendes Wirtschaftszentrum. Hochspezialisierte High-Tech-Firmen entwickeln und produzieren elektronische Geräte und Maschinen für den gesamten Weltmarkt.

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Xi'an, eine alte Weltmetropole

In China pflegt man zu sagen: Betritt man den Boden Xi'ans, betritt man auch mit einem Fuß die Geschichte des Landes. Ich selbst war mehrmals in Xi'an. Jedes Mal, wenn ich die Autobahn vom Flughafen in die Stadt entlangfuhr, sah ich stets mit großem Interesse zu beiden Seiten die riesigen kaiserlichen Grabhügel. Die Autobahn war für mich ein zeitlicher Tunnel, an dessen Ende sich Xi'an, die alte und gleichzeitig auch moderne Stadt, befindet.
 
点击新窗口打开大图Im Westen Rom - im Osten Xi'an
Am 29. März 1974 entdeckten einige Bauern des Dorfes Yangcun im Kreis Lintong östlich Xi'ans beim Brunnenbau eine tönerne Armee aus der Qin-Dynastie, insgesamt 8.000 lebensgroße Tonkrieger und -pferde. Sie werden als das achte Weltwunder bezeichnet und wurden 1987 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Zum Schutz dieser Tonfiguren wurde im Jahre 1979 über jedem Ausgrabungsrot eine Ausstellungshalle errichtet. Ab diesem Zeitpunkt hat die mittlerweile weltberühmte Terrakottaarmee immer mehr Touristen angezogen.
Xi'an, früher Chang'an genannt, liegt am Südufer des Weihe-Flusses in der Mitte des Guangzhong-Beckens und ist die Hauptstadt der Provinz Shaanxi. Mit einer Geschichte von 3.100 Jahren ist Xi’an die älteste Metropole Chinas. Vom 11. Jahrhundert v. Chr. bis zum 9. Jahrhundert wählten 12 Dynastien Xi'an als ihre Hauptstadt. In der Han- und Tang-Zeit war sie nicht nur das Zentrum der chinesischen Politik, Wirtschaft und Kultur, sondern auch der Ausgangspunkt der Seidenstraße, die damals für den Wirtschafts- und Kulturaustausch zwischen Asien und Europa eine wichtige Rolle spielte. Damals war Xi'an genauso bekannt wie Rom. Heute gehört Xi'an mit Athen, Kairo und Rom zu den vier bekannten alten Weltmetropolen.
点击新窗口打开大图Xi'an ist heutzutage auch eine Touristenstadt mit modernen Einrichtungen und zahlreichen historischen Denkmälern. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind neben der Terrakottaarmee die Stadtmauer aus der Ming-Zeit, die 6.000 Jahre alte Siedlungsruine in Banpo, das Stelenwald-Museum, das Historische Museum der Provinz Shaanxi, die große und die kleine Wildgans-Pagode, die Große Moschee, das Grab des legendären Gelben Kaisers, das Maoling-Mausoleum (Grab des Han-Kaisers Liu Che), das Qianling-Mausoleum (Grab des dritten Tang-Kaisers Li Zhi und seiner Frau, der Kaiserin Wu Zetian) und der Famen-Tempel.
 
Geschichte
Xi'an (früher: Chang'an) war unter der Qin-Dynastie die erste Hauptstadt des Kaiserreichs China und im Verlauf von 1120 Jahren, immer wieder Hauptstadt eines 点击新窗口打开大图Kaiserhauses, meist unter dem Namen Cháng'ān (長安 = Immerwährender Frieden). Das Chang'an der Han-Zeit lag etwa 5 km nordwestlich des heutigen Xi'an und hatte um die Zeitenwende etwa 240.000 Einwohner. 18 n. Chr. wurde die Stadt im Zusammenhang mit dem Aufstand der „Roten Augenbrauen“ verwüstet, woraufhin die Hauptstadt nach Luoyang verlegt wurde. 582 wurde unter einem Sui-Kaiser südöstlich der Han-Stadt, im Bereich des heutigen Xi'an, eine neue Hauptstadt namens Daxing errichtet – damals und während der folgenden Tang-Dynastie (618–907 AD) flächenmäßig (88 km²) und mit etwa 1 Million Einwohnern auch sonst die größte Stadt der Welt. Unter den Tang erhielt sie den Namen der alten Han-Metropole zurück: Chang'an. Den Namen Xi'an erhielt die Stadt im Jahre 1369 vom ersten Ming-Kaiser Hongwu, der ebenfalls seine Hauptstadt hierher verlegen wollte, sich aber letztlich für Nanjing entschied. Xi'an wurde mit den archäologischen Ausgrabungen im Jahr 1974 weltbekannt, als über 8000 lebensgroße Terrakottasoldaten in Gefechtsaufstellung entdeckt wurden. Die Grabstätte des Kaisers Qin Shihuangdi (221 v. Chr.–209 v. Chr.) (wörtlich: erster Kaiser der Qin, genauer Der Erste der erhabenen, vergotteten Ahnen), der als erster China als Land einte und die Qin-Dynastie begründete, ist heute eine der Touristenattraktionen in China neben der Großen Mauer.
 

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